Projektreise aus MMP

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Vom 15. Februar. bis 21. Februar 2026 unternahm unsere MMP-Gruppe der 3HLA eine unvergessliche Projektreise nach Florenz. Die Reise bot uns die Möglichkeit, die Stadt nicht nur als Touristen, sondern als aktive Entdecker und Fotografen zu erleben. Florenz, die Wiege der Renaissance, bot uns den perfekten Rahmen, um uns mit Fotografie auseinanderzusetzen und unseren Blick zu schulen. 

Am Sonntag trafen wir uns abends am Hauptbahnhof in Wien, um per Nachtzug in den erstmals von uns ausprobierten Mini Cabins nach Florenz zu reisen. 

Der erste Tag, nachdem wir morgens ankamen, war sehr eindrucksvoll, da wir die ersten Einblicke in die Stadt sammelten, indem wir die Kulturtechnik des Dérive anwendeten. Darunter versteht man das Herumstreifen durch einen fremden Ort, um diesen als sozialen Raum wahrzunehmen. 

Das zuvor im Unterricht gelernte Wissen rund um Belichtung, Motivauswahl und Bildausschnitt konnten wir auf der Projektreise gut anwenden. 

Durch unterschiedliche Fotochallenges, die wir in Kartenform gezogen hatten, kamen wir in Kontakt mit den Menschen vor Ort. Die Aufgabenstellungen umfassten unter anderem das Fotografieren von Hunden, von unscheinbaren urbanen Objekten, von (Liebes)Paaren, von Objekten die uns als Gesichter erschienen und von abstrakten Spiegelungen in Pfützen. 

Unter anderem sollten wir nicht nur Sehenswürdigkeiten fotografieren, sondern auch den Alltag der Florentiner einfangen . 

Den Brutalismus als architektonischen Stil der 60er Jahre  erkundeten wir ebenso, indem wir Gebäude aufsuchten, die diesen Stil repräsentierten und über dessen Bedeutung in der modernen (Wohn)Architektur diskutierten. 

Auch die italienische Küche begeisterte uns. Wir lernten, was es bedeutet, eine authentische Pizza und einen echten Espresso zu genießen. 

Mit dem Ausflug nach Pisa erfüllten wir uns einen großen Wunsch. Der Schiefe Turm ist eines der berühmtesten Wahrzeichen Italiens und war aufgrund seiner Höhe nicht unbedingt ein leichtes Motiv. 

Wegen des wechselnden Wetters zwischen Wolken, Sonnenschein und Regen konnten wir üben, die verschiedenen Lichtverhältnisse mit der Kamera einzufangen. 

Besonders amüsant war es auch, zu sehen, wie Mopeds und Autos sich durch die engen Gassen schlängelten.

In den täglichen gemeinsamen Nachbesprechungen wurden die fotografischen Ergebnisse gezeigt und konstruktives Feedback und Verbesserungsvorschläge gegeben. 

Die Fotografien der einzelnen MitschülerInnen zeigten uns, welche unterschiedlichen Motive und Blickwinkel jeder einzelne von uns auf die Stadt Florenz ausgewählt hatte.

Gemeinsam verbrachten wir eine tolle Zeit in Florenz, an die wir uns gerne zurückerinnern.